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Wie man mit Zuckerwatte Fahrräder repariert:

Ein bisschen wurmt es die Mitarbeiter der GELBEN GARAGE immer noch, dass sie ihr ursprüngliches Geschäftsmodell aufgeben mussten. Mit den erwirtschafteten Gewinnen sollte ihr soziales Engagement „Fahrräder für Flüchtlinge“ finanziert werden. Doch die gesetzlichen Regelungen rund um Haftung und Gewährleistung treffen auch Schülerfirmen mit voller Härte, obwohl es sich bei ihnen um pädagogische Projekte handelt. Wie bleibt die Fahrradwerkstatt autark? Wie finanziert sie in Zukunft ihr soziales Engagement? Die neueste Idee dafür stammt von Jan und er wird sie am Sonntag, den 6. November, zum ersten Mal in die Tat umsetzen.

Während der Herbstferien konnte Jan ein Gerät zur Herstellung von Zuckerwatte ersteigern. Diese besondere Süßigkeit soll nun zum ersten Mal während des Spielzeug-Basars in der Grundschule Moritzberg verkauft werden. Die Gewinne möchte der Fahrradmechaniker der GELBEN GARAGE spenden. Noch in den Ferien hat Jan daher mit den Kalkulationen begonnen. Er verglich Preise und versuchte in ersten Testläufen die benötigten Zuckermengen zu bestimmen. Erwartungsgemäß einfach war es hingegen, vorab einige Produkttester zu finden. Besonders engagiert und solidarisch zeigten sich dabei die Kolleginnen und Kollegen aus der Fahrradwerkstatt – sie alle prophezeiten Jan anschließend uneingeschränkten Erfolg.
(Foto für eine bessere Darstellung bitte anklicken.)

Zuckerwatte 3

 

Um rationell arbeiten zu können, fertigte Jan eine Halterung aus Holz zur Aufnahme der köstlichen Zuckerwatte.  Unterstützung erhielt er dabei von seinem großen Bruder Paul, der nun bereits die 6. Klasse besucht. Am 24. Februar 2014 jedoch gründete Paul zusammen mit 14 anderen technikinteressierten Schülerinnen und Schülern die GELBE GARAGE.

Ob Jans Engagement und sein Mut zur Firmengründung nun genetisch bedingt oder einfach ansteckend sind – wer weiß? Fragen Sie Jan am 6. November doch einfach selbst und genießen Sie dabei eine Zuckerwatte.