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Umweltschule in Europa – 11. Auszeichnung für die „Gelbe Schule“

Agenda21schule

 

Am 10. September wurde 25 Schulen aus Niedersachsen das Prädikat „Umweltschule in Europa“ verliehen. Schulen mit dieser Auszeichnung haben sich im besonderen Maße für die Vermittlung von Umweltbewusstsein eingesetzt.
Die Grundschule Moritzberg durfte diese Auszeichnung zum 11. Mal in Folge entgegen nehmen.

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Die diesjährige Verleihung fand im Jagdschloss Springe statt. Das herrschaftliche Ambiente des scherzhaft als „königliche Jagdhütte“ bezeichneten Veranstaltungsortes bot zusammen mit dem herrlichen Sonnenschein an diesem Tag einen mehr als würdigen Rahmen.
Durch die Verleihung führten Herr Glauer und Herr Ledderbogen, die das Engagement jeder Schule prägnant zusammenfassten und würdigten. Parallel dazu stellte jede Schule ihre Arbeit auf einer großen Leinwand vor.
Hier die Kurzpräsentation der Gelben Schule.

GS Moritzberg, Umweltschule 2013 - 2015 001
Die Grundschule Moritzberg wurde besonders für ihre Projekte Schulgarten („PaRadieschen“) und Fahrradwerkstatt („GELBE GARAGE“) geehrt. Die Urkunden und Fahnen überreichte Frau Ahlrichs (Landeskoordinatorin) von der Landesschulbehörde.
Bereichert wurde die Veranstaltung durch musikalische und kulinarische SchülerInnenbeiträge.
Mit einer gemeinsamen Führung durch das Wisentgehege klang die Verleihung aus.

 

Zum Hintergrund:

20 Jahre Umweltschule in Niedersachsen – ein wachsendes Netzwerk
Schulen aller Schulformen nutzen in Niedersachsen seit inzwischen 20 Jahren die Chance, sich mit der Teilnahme an „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule” ein zukunftsorientiertes Profil im Sinne der Agenda 21 zu geben. Landesweit nehmen aktuell mehr als 360 Schulen an diesem Projekt teil. Diese Zahl beeindruckt, denn bundesweit sind insgesamt rund 650 Schulen beteiligt.
Mit zwei Themen aus dem Bereich der Umwelt-/Nachhaltigkeitsbildung muss sich jede Schule kreativ und engagiert auseinandersetzen. Eine Vielzahl von Themen kann gewählt werden: Abfall, Wasser, Energie, Naturschutz, Biodiversität sowie ökologische Gestaltung des Schulgeländes, Mobilität, Gesunde Ernährung, Kunst und Ökologie. Weitere Projekte behandeln globale Umwelt- und Entwicklungsprobleme, Beiträge zum Klimaschutz, die Gründung einer nachhaltigen Schülerfirma und nachhaltiges Wirtschaften.
Der nachhaltige Umgang mit der eigenen Lebenswelt und der Blick auf die zur Verfügung stehenden Ressourcen und auf spätere Generationen stehen im Vordergrund. Die beteiligten Schulen handeln damit im Sinne der von den Vereinten Nationen im Jahr 2005 gestarteten Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung”.
Neben der Kooperation möglichst vieler Beteiligter in der eigenen Schule und ihrem Umfeld ist der Austausch im Netzwerk der Umweltschulen ein wichtiger Faktor für den langfristigen Erfolg des Programms. Wer einmal an einer der regelmäßig angebotenen Veranstaltungen teilgenommen hat, kann bestätigen, dass dieser „Blick über den Tellerrand” besonders positive Effekte auf die eigene Arbeit und die Motivation bewirkt. (Quelle: www.mk.niedersachsen.de)
(Kirsten Brunotte, Hubertus von Hoeren)