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Ganztag

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Der Ganztag der Gs Moritzberg ab 01.08.2017

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Klasse 1/2

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Der  „Neue Ganztag“ der Grundschule Moritzberg

ab Schuljahr 2017/18

 

Mit Schuljahr 2017/2018 wird nach Beschluss des Rates der Stadt Hildesheim die Kita im Gebäude der Grundschule aufgegeben und die Betreuung der Kinder dieser Schule unter einem Dach zusammengeführt. Darüber hinaus werden die Zeiten der Betreuung des Ganztags ausgeweitet. Ziel ist es, eine für alle Eltern passgenaue Vereinbarkeit von Familie und Beruf sicherzustellen.

Die nachunterrichtliche Betreuung wird ab Schuljahr 2017/2018 durch die Grundschule Moritzberg sichergestellt. Die Schule gibt dafür die ihr zur Verfügung stehenden Mittel an Eintracht Hildesheim e.V. weiter. Die Mittelverwendung und Abrechnung erfolgt im Detail über den zu schließenden Kooperationsvertrag.

Darüber hinaus stellt die Stadt Hildesheim der Schule Personal- und Sachkosten zur Verfügung.

Dafür wurden organisatorische und inhaltliche Aspekte mit einer Arbeitsgruppe festgelegt.

In dieser Arbeitsgruppe waren vertreten:

 

  • Eltern der Kita
  • Eltern des Schulvorstandes
  • Eltern des Elternbeirates der Schule
  • Lehrkräfte
  • Sozialarbeiterin
  • Rektorin
  • Konrektorin
  • Vertreterin des Personalrates der Schule

 

  • Kitaleitung
  • Fachkraft der Kita
  • Geschäftsführung Eintracht Hildesheim e.V.
  • Koordinator Eintracht Hildesheim für diese Schule
  • Vertreterin des Bereichs Schule
  • Vertreterin des Bereichs Tagesbetreuung ( Moderation ).

 

 

Die nachschulische Betreuung, also die Betreuung nach dem Ganztag – hier als Spätdienst bezeichnet – sowie die Betreuung am Freitag ab 13.00 Uhr wird den Eltern gegen einen Kostenbeitrag verlässlich durch Eintracht Hildesheim e.V. angeboten.

Dies gilt ebenfalls für alle Schulferien.

 

Nachfolgend sind die Ergebnisse der Arbeitsgruppe skizziert:

 

Die Betreuung im Ganztag:

 

Die Kinder der Klassen 1 + 2 werden in Stammgruppen bis zu 20 Kindern pro Gruppe betreut.

Die Räume sind nach Funktionsschwerpunkten analog zu einer Kita ausgestattet.

Die Kinder können alle Räume nutzen und ihre Spiel- und Bildungsorte im vorgegebenen Rahmen der Tagesstruktur selbst wählen.

 

Die Kinder der Klassen 3 + 4 wählen ihr Angebot aus thematisch ausgerichteten AGs halbjährlich.

Es kann auch in den Klassen 3/4 eine feste Stammgruppe gewählt werden.

 

 Vor den Oster- bzw. den Herbstferien besteht nach Abfrage und Kapazität die Möglichkeit, die AG nach den Ferien zu wechseln.

 

Das Personal:

 Die Stammgruppen der Klassen 1 + 2 werden verantwortlich durch eine pädagogische Fachkraft geführt.

Der wöchentliche Stundenumfang beträgt 22 Stunden.

Hiervon sind vier Stunden wöchentlich für die mittelbare pädagogische Arbeit zu verwenden  ( Verfügungszeit, Elterngespräche etc. ).

Die Stadt Hildesheim stellt der Schule hierfür im Umfang von sechs Fachkräften finanzielle Mittel zur Verfügung.

Anstellungsträger ist der Kooperationspartner Eintracht Hildesheim e.V.

Desweiteren wird allen Stammgruppen je eine feste Betreuungskraft zur Verfügung gestellt.

Diese muss nicht über eine pädagogische Ausbildung verfügen und wird über die bereitgestellten Mittel des Landes bezahlt.

 

In den Klassen 3 + 4 werden die beiden Stammgruppen ebenfalls mit pädagogischen Fachkräften aus Landesmitteln geführt.

Darüber hinaus wirken Lehrkräfte im Ganztag mit (überwiegend bei den Übungsaufgaben).

Das AG – Band des Ganztags ist multi-professionell besetzt ( Lehrkräfte, Übungsleiter, FsJler, Sportler etc. ).

 

Der Ganztag wird von zwei Koordinatoren verantwortlich inhaltlich und strukturell geleitet.

Eine Koordinatorenstelle mit Arbeitsschwerpunkt Stammgruppen Klassen 1 + 2, wird mit einem Berufsabschluss der Elementarpädagogik eingestellt..

Die Stadt Hildesheim stellt hier Mittel in Höhe von 15 Stunden wöchentlich zur Verfügung. Eine Verknüpfung mit einer Stelle als Stammgruppenfachkraft ist möglich.

Die Koordinatoren achten auf eine gute Schnittstellenarbeit, ergänzen sich in ihren Professionen je nach Aufgaben.

Sie stehen allen ausführend Beteiligten des Ganztags sachlich und fachlich beratend und begleitend zur Verfügung.

Zur Umsetzung dieses Tätigkeitsfeldes stehen für die Koordinatoren Anforderungsprofile und skizzierte Tätigkeitsbeschreibungen zur Verfügung.

 

Die pädagogischen Fachkräfte der Klassen 1 + 2 sind jährlich mindestens im Umfang von 24 Stunden fortzubilden.

Der Anstellungsträger achtet auf die Bereitstellung geeigneter Inhalte und dokumentiert die Maßnahme.

Die Fachkräfte sprechen sich hierzu mit der Koordination ab.

Die Schulleitung wird über anstehende Fortbildungen informiert.

Inhalte von Fortbildungsmaßnahmen ergeben sich aus dem pädagogischen Alltag und deren Erfordernissen, sie können extern oder in Verknüpfung mit der Schule sein.

 

 

Zeitstruktur der nachunterrichtlichen und nachschulischen Betreuung:

 Nachunterrichtlich:

 12.00 Uhr Mittagessen / Imbiss der Ganztagskinder Klasse 1 + 2

13.00 Uhr Mittagessen / Imbiss der Ganztagskinder Klasse 3 + 4

13.15 Uhr – 14.00 Uhr Übungsaufgaben Klasse 1 + 2

14.00 Uhr – 14.45 Uhr Übungsaufgaben Klasse 3 + 4

14.00 Uhr – 16.00 Uhr Projekt- und Spielzeit Klasse 1 + 2

14.45 Uhr – 16.00 Uhr AG / Stammgruppe Klasse 3 + 4

 

Donnerstags ist im gesamten Haus Aktionstag.

Es entfallen die Übungsaufgaben für Klassenstufe 3 / 4. Für die Klassenstufen 1 / 2 finden sie statt.

 

Die Abholzeiten (ohne individueller Absprache):

 

  • 16.00 Uhr mit dem Ende des Ganztag oder bei familiärem Bedarf:
  • nach den Übungsaufgaben ( je nach Klassenstufe)
  • am Aktionstag nach dem jeweiligen Unterrichtsende (11.45 Uhr/ 13.45 Uhr)

 

Bei Erkrankung des Kindes während des Unterrichtes, bei fehlenden Kindern oder wenn der Lehrkraft eine schriftliche Mitteilung der Eltern vorliegt, reicht die Lehrkraft die Informationen an die Sammelstelle weiter.

Der Stützpunktleiter verteilt die Informationen an die zuständigen betreuenden Kräfte.

 

Alle Kinder des Ganztags melden sich bei ihrem zuständigen „Check in“.

Sollte das Kind nicht ankommen und nach Suche auch nicht gefunden werden, werden die Eltern umgehend informiert.

 

Nachschulisch:

 7.15 – 07.45 Uhr Frühdienst aller Klassen.

16.00 Uhr – 16.30 Uhr Spätdienst aller Klassen.

 

Die Teilnahme ist kostenpflichtig und erfolgt nur mit Anmeldung.

Der Personaleinsatz richtet sich nach den Anmeldungen.

 

Dasselbe findet bei der Betreuung am Freitag von 13.00 Uhr – 15.30 Uhr Anwendung.

 

Ferien:

 Die Betreuung in den Ferien und an Brückentage erfolgt nach Abfrage und ist kostenpflichtig.

Die Ferienangebote finden in und außerhalb der Schule statt.

Die pädagogischen Fachkräfte der Klassen 1 + 2 sind entsprechend der Anmeldungen einzuplanen.

Die Betreuung erfolgt ganztägig.

Alle Kinder können bei Bedarf jederzeit abgeholt werden.

Aktionen an dritten Orten, werden vorab bekanntgegeben.

 

 Dokumentationen des pädagogischen Alltags:

 Das Gruppenbuch:

 Ein Gruppenbuch ist von allen Gruppen/ AGs des Ganztags zu führen.

Es beinhaltet Namenslisten von Kindern und Familien, relevante Kontaktdaten, Anwesenheitslisten, Informationen des Alltagsgeschehens, Hinweise zum Feuer- oder Amokplan, Planungsvorhaben, Informationen zu Durchführungen, Stichpunkte zu Beobachtungen.

 

Die Entwicklungseinschätzung:

 Die Entwicklungseinschätzung des Kindes besteht aus mehreren Bausteinen.

 Die „graue Mappe“ dient als Kommunikationsmittel für alle beteiligten Erwachsenen ( Schule, Ganztag, Eltern ).

Die Mappe führt das Kind im Schulranzen täglich mit.

Somit ist gewährleistet, dass Informationen nicht verloren gehen und das Kind selbst entlastet ist.

 

Jedes Kind erhält ein „Könnerheft“.

Hier werden stärkenorientiert Erlebnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten des Kindes festgehalten.

Auch das Kind selbst kann zur Förderung der Selbsteinschätzung und der Eigenverantwortung ermutigt werden zu dokumentieren.

Die Form der Dokumentation ist vielfältig und je nach Möglichkeiten des Kindes oder auch des Anlasses ausgerichtet.

Handschriftliches ebenso wie Fotos, oder Gemaltes uvm. sind wünschenswert.

Das “Könnerheft” dient einer wertschätzenden dialoggestützten Bildungsdokumentation und ist deshalb ausschließlich positiv dokumentiert.

Es ist das Eigentum des Kindes und wandert durch die Aufenthaltsorte und Jahre der gesamten Verweildauer eines Kindes im Ganztag.

Das Kind erhält sein Heft mit Ausscheiden aus dem Ganztag.

 

 Als dritten Baustein zur Entwicklungsbegleitung, wird für alle im Ganztag Beschäftigten ein ausführliches Entwicklungsscreening vorgehalten.

Dies soll bei Bedarf eingesetzt werden.

Bedarf ist immer dann gegeben, wenn ein vermuteter Förderaspekt zu einzelnen Entwicklungsitems besteht.

Das Screening dient dem Austausch beteiligter Fachkräfte ebenso wie der Vorbereitung auf ein Elterngespräch.

Das Screening soll vor anlassbezogenen Eltern- oder Fachgesprächen durchgeführt sein. Bei anlassfreien Elterngesprächen kann es durch die Fachkräfte vorab durchgeführt sein.

Die genaue Form des Screening wird in einer Arbeitsgruppe im neuen Ganztag erarbeitet.

 

Kinderkonferenzen als Instrument der Partizipation und zur Unterstützung von Demokratisierungsprozessen, werden für alle Kinder der Schule einmal wöchentlich von den Lehrkräften als „Klassenrat“ durchgeführt.

Bei Bedarf gibt die zuständige Lehrkraft Informationen an die zuständigen Ganztagsbeteiligten.

Für die Stammgruppen Kl. 1 + 2 werden zusätzlich Beteiligungsgespräche durchgeführt (für die Stammgruppen Kl. 3.+4nach Bedarf der Kinder o. der Fachkräfte).

Die Beteiligungsgespräche sind mindestens einmal monatlich durchzuführen.

Hintergrund ist hier, die Kinder intensiv in die übergreifende Raum- und Funktionsgestaltung einzubeziehen, um gruppendynamische Prozesse zielgerichtet mit den Kindern gestalten zu können.

 

 Zusammenarbeit mit Eltern:

 Anlassfreie Elterngespräche:

In den Klassen 1 + 2 wird Eltern einmal jährlich das Angebot zu einem anlassfreien

Entwicklungsgespräch gemacht.

 

Die Schule führt weiterhin einen jährlichen Elternsprechtag durch.

Hierzu holt sie sich (oder erhält)  – nach Bedarf – auch Informationen der Beteiligten Ganztagskräfte.

Formen der Informationsbereitstellung werden in der Umsetzung des Ganztags entwickelt.

 

Die „graue Mappe“ dient Eltern sowie in der Schule Beteiligten zur schriftlichen Informationsweitergabe wie z.B. Bemerkungen zu den Übungsaufgaben, Abhol- oder Gehsituationen.

 

Kosten:   Ganztagplus

 Spätdienst Montag bis Donnerstag 16.00 – 16.30 Uhr  = 1 € je halbe Stunde

Freitag 13.00 Uhr bis 15.30 Uhr = 4,50 €

Brückentag = 8 € 

Ferien wochenweise ganztags ohne Verpflegung = 55 €

Mittagessen in der Schulzeit = 64 € monatlich

 

 

Zeitstruktur – neue Variante  Schuljahr 2017/18

Vormittag

7.45 – 8.00

Offener Anfang / eine Aufsicht auf jeder Etage

8.00 – 8.45

  1. Stunde

8.50 – 9.35

  1. Stunde

9.35 – 9.55

Pause

10.00 – 10.45

  1. Stunde

10.50 – 11.35

  1. Stunde

11.35 – 11.55

Pause

12.00 – 12.45

  1. Stunde

12.50 – 13.35

  1. Stunde ( nur Donnerstag Kl. 3/4)

13.35 – 14.20

7.Stunde

 

Betreuung

Betreuung von 12.00 – 13.00 Uhr

 

Ganztag

Jahrgang 1/2

Jahrgang 3/4

Anmeldung GT: ab 11.55

Anmeldung GT: ab 12.50

Mittag:  12.00 – 12.30 (in 2 Mensen)

Mittag:   13.00 -13.30 (in 2 Mensen)

Pause:   12.30 – 13.15 (offen)

Pause:    13.30 – 14.00

Ü-Zeit:   13.15 – 14.00

Ü-Zeit:    14.00 – 14.45

Projekt Zeit: 14.00-16.00

AG Zeit:  14.45 – 16.00

   

Ausnahme: Donnerstag (Aktionstag).

 

Ausnahme: Donnerstag (Aktionstag):

Mittag: 13.40-14.10 (3/4 in 2 Mensen)

Aktionszeit 14.15-16.00 Uhr (keine Ü-Aufgaben)

 

Auszeitraum geöffnet:    14.00-16.00 (verhaltensauffällige Kinder)

Trainingsraum geöffnet: 13.00-14.45 (vertiefende Hilfe bei Ü.Aufgaben)