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Das Beet am Schuleingang

Verschönerung des Beetes am Schuleingang – ein Projekt mit Nachhaltigkeit

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Trotz der gutgemeinten Ratschläge „Lasst die Finger davon“ oder „Da wächst nichts anderes außer Unkraut. Viel zu schattig!“ hatten sich die 22 SchülerInnen der 1a, ihre Klassenlehrerin Frau Opitz und die Sachunterrichtslehrerin Frau Sudhoff dazu entschlossen, aus dem total verkrauteten und unansehnlichen Beet vor dem Haupteingang der Gelben Schule, ein Blumenbeet entstehen zu lassen. Während der Projektwoche vom 20. – 24.04.2015 sollte dieses Projekt in die Tat umgesetzt werden und pünktlich zum Schulfest am 24.04.2015 dann fertig sein.

Einige Vorarbeiten und die Planung liefen im Vorfeld, so dass ab Dienstag unter Mithilfe von kräftigen und voll motivierten Eltern aus der 1a, das Beet von seinem Gestrüpp, Unkraut, den Müllresten und einem Frosch „befreit“ wurde. Die Schülerinnen und Schüler halfen beim Ausgraben der Wurzeln sowie beim Umgraben fleißig mit. Immer wieder freuten sie sich, wenn sie einen Regenwurm fanden und betteten ihn liebevoll an eine sichere Stelle um. Auch dem Frosch wurde am Königsteich eine neue Heimat verschaffen.

Einem engagierten Vater ist es zu verdanken, dass das Beet mit 40 Sack Blumenerde verbessert wurde. Die Stadt Hildesheim hatte zu diesem Zeitpunkt keinen Krümel Erde mehr zur Verfügung, so dass nur der Weg in einen Baumarkt half.
Nachdem diese neue nähstoffreiche Erde untergemengt worden war, begannen die Kinder voll Elan, die aus Eltern- und Schulspenden eingekauften Pflanzen, in die Erde zu bringen. Dabei wurden wichtige Einpflanztipps untereinander ausgetauscht. Immer wieder hörte man Hinweise wie „erst einschlemmen“ und „gut wässern vor dem Anhäufen der Erde“ oder „vorsichtig mit den Wurzeln“. Die von einer Kollegin gespendeten und auf dem Beet verteilten Trittsteine verhinderten, dass die Erde wieder durch die vielen Kinderfüße verdichtet wurde. So sah man kleine Kinderfüße geschickt aneinander vorbei balancieren. Stunde um Stunde wuchs immer mehr ein ansehnliches Ergebnis heran.

Nach drei Tagen hatten die vielen kleinen und großen Hände ein kleines Wunder vollbracht. Das Beet, beim Schulfest schon als „Garten“ betitelt, erblühte mit seinen Hortensien, später hoffentlich mit gelben Rosen, Forsythien, Margeriten und mehr in neuem Glanz. Außerdem hatten die Erstklässler Schilder mit den Blumennamen hergestellt, sodass auch die weniger erfahrenen Betrachter erfahren konnten, um welche Pflanzen es sich handelte. Damit es auch im Winter einige fröhliche Farbtupfer geben wird, legten die Schulkinder bemalte Steine an mehreren Stellen in das Beet.

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Nun hat die 1a die Aufgabe, das Beet weiter zu pflegen. Das Betreten für andere ist leider nicht erwünscht, aber jeder ist eingeladen, sich das Ergebnis anzuschauen. Eventuell findet sich noch ein Spender für eine Bank vor dem Eisenzaun, so dass man dort bei abendlichen Sonnenstrahlen die kleine grüne Idylle genießen kann.
Petra Opitz